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Über Pat Metheny

Pat Metheny

Kaum ein anderer Gitarrist bewegt sich so selbstverständlich zwischen Genres und Klangwelten. Metheny arbeitete mit Ikonen wie Steve Reich, Ornette Coleman, Herbie Hancock, Jim Hall, Milton Nascimento oder David Bowie und komponierte für Solo- Gitarre, Ensembles, Orchester, Ballett und sein bahnbrechendes „Orchestrion“-Projekt. Stets überschritt er stilistische Grenzen und lotete die technischen Möglichkeiten seines Instruments neu aus – ob mit dem Synclavier in den frühen Jahren elektronischer Musik oder mit innovativen Gitarren wie der 42-saitigen Pikasso-Gitarre.

Biografie von Pat Metheny

Der in Lee’s Summit, Missouri, geborene Metheny entdeckte schon früh seine Liebe zur Musik. Mit acht Jahren begann er Trompete zu spielen, wechselte jedoch mit zwölf zur Gitarre – das Instrument, das sein Leben prägen sollte. Bereits mit 15 stand er regelmäßig mit den besten Jazzmusikern Kansas Citys auf der Bühne und entwickelte dort eine musikalische Reife, die weit über sein Alter hinausging. Seinen internationalen Durchbruch feierte Metheny 1974 an der Seite des Vibrafonisten Gary Burton. Schon damals zeichnete sich der individuelle Stil ab, der ihn bis heute unverwechselbar macht: die flexible, beinahe gesangliche Artikulation, ein moderner Improvisationsansatz, der dennoch tief im Jazz verankert bleibt, sowie ein außergewöhnliches rhythmisches und harmonisches Gespür. Mit seinem Debütalbum Bright Size Life (1975) erneuerte er den Klang der Jazzgitarre grundlegend und inspirierte damit eine ganze Generation junger Musiker. Auch als Pädagoge setzte Metheny Maßstäbe: Mit nur 18 Jahren wurde er jüngster Dozent der University of Miami, ein Jahr später jüngster Lehrer am Berklee College of Music, das ihm 1996 die Ehrendoktorwürde verlieh. Weltweit leitete er Workshops und inspirierte Generationen junger Musikerinnen und Musiker.