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Über das Event
„Diaries of Note – Tage, die die Welt bewegten“
Iris Berben, Anke Engelke, Devid Striesow und Louis Hofmann lesen Tagebucheinträge aus der Weltgeschichte.
Was schreiben Menschen auf, wenn niemand mitliest? Tagebücher sind vielleicht die ehrlichste Form der Literatur. Hier wird geliebt, gelästert, gezweifelt, geschwärmt – und manchmal unfreiwillig auf sehr komische Weise Bilanz gezogen.
In seinem Buch „Diaries of Note“ versammelt Shaun Usher 366 Tagebucheinträge aus der Weltgeschichte: intime, komische, kluge, überraschende und manchmal entwaffnend ehrliche Momentaufnahmen berühmter und unbekannter Personen. Ihre Tagebucheinträge dokumentieren nicht nur die Ereignisse, sondern eröffnen auch einen unmittelbaren Blick darauf, wie ihre VerfasserInnen sie erlebt haben.
In der Hamburger Laeiszhalle lesen die SchauspielerInnen Iris Berben, Anke Engelke, Devid Striesow und Louis Hofmann Tagebucheinträge aus dem Buch „Diaries of Note – Tage, die die Welt bewegten“ (Kunstmann Verlag), in dem uns große Namen wie Edvard Munch, Frida Kahlo, Nelson Mandela, Franz Kafka, Astrid Lindgren, Thomas Mann und Virginia Woolf nicht als Denkmäler, sondern als nahbare Persönlichkeiten begegnen: Heimliche Gedanken, große Gefühle, kleine Eitelkeiten und absurde Beobachtungen führen zu einer ebenso einfachen wie wunderbaren Erkenntnis: Selbst Ikonen waren manchmal einfach nur Menschen.
Die Moderation übernimmt Marie-Christine Knop.
Tickets für Diaries of Note 2026 mit Iris Berben, Anke Engelke, Devid Striesow und Louis Hofmann in Hamburg gibt es ab sofort hier bei myticket!
Über Diaries of Note
In seinem Buch „Diaries of Note“ versammelt Shaun Usher 366 Tagebucheinträge aus der Weltgeschichte: intime, komische, kluge, überraschende und manchmal entwaffnend ehrliche Momentaufnahmen berühmter und unbekannter Personen. Ihre Tagebucheinträge dokumentieren nicht nur die Ereignisse, sondern eröffnen auch einen unmittelbaren Blick darauf, wie ihre VerfasserInnen sie erlebt haben.
Biografie von Diaries of Note
Über Iris Berben:
Iris Berben, in Detmold geboren und in Hamburg aufgewachsen, gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schauspielerinnen der deutschen Film- und Fernsehbranche. Sie wurde vielfach ausgezeichnet (u.a. Adolf-Grimme-Preise, Bayerischer-Fernsehpreis-Lebenswerk). Sie ist in unzähligen Kinorollen zu sehen: „Triangle of Sadness" – (Gewinner der Goldenen Palme bei den Filmfestspielen von Cannes 2022), „Der Nachname" (2022), „791km", „Deutsches Haus“ (2023 „Der Spitzname“ (2024)und zuletzt „Ein fast perfekter Antrag“ (2026). Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit ist es Iris Berben immer auch ein Anliegen, in der Öffentlichkeit Haltung zu zeigen und für Toleranz und Mitmenschlichkeit einzutreten. Für ihr politisches Engagement erhielt sie unter anderem das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und wurde vom Zentralrat der Juden in Deutschland mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet. 2023 erhielt sie als erste Schauspielerin den Schillerpreis der Stadt Marbach.
Über Anke Engelke:
Anke Engelke, geb. 1965 in Montreal, sammelte als Schülerin Synchronerfahrungen, moderierte TV- und Radiosendungen, gehörte zum Ensemble der Sat.1- „Wochenshow“, ihre Reihe „Ladykracher“ zählt zu den erfolgreichsten deutschen Sketchformaten. Im Kino war Anke Engelke zuletzt in „Dann passiert das Leben“ oder auch in „Mutter“ zu sehen, ab Mai ist sie im Kino in „Glennkill – Ein Schafskrimi“ zu hören: in der deutschen Fassung leiht sie Schaf Lily ihre Stimme. Im TV sah man sie zuletzt u.a. im Kurzfilm „Eine halbe Stunde ist viel Zeit“ (ARD/ WDR), in der Serie „Chabos“ (ZDFneo) oder auch in „Perfekt verpasst“ an der Seite von Bastian Pastewka, ihrer ersten gemeinsamen fiktionalen Serie (Prime Video). Anke Engelke ist u.a. die deutsche Stimme von PIXARs Dorie und von Marge in „Die SIMPSONS“, gehört zum Team der Kinderfernsehreihe „Sendung mit dem Elefanten“, bildet mit Kristian Thees das Podcast-Team von „Wie war der Tag, Liebling?“ und ist mit den Leseprogrammen „Obstinate, Headstrong Girl!“ (mit Carolin Emcke), „Komisch!“ (mit Iris Berben) und „Letters of Note“ (mit Devid Striesow und Jörg Thadeusz) unterwegs. Anke Engelke lebt in Köln und engagiert sich seit 2003 für das Medikamentenhilfswerk action medeor.
Über Devid Striesow:
Nach dem Schulabschluss absolvierte Devid Striesow seine Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, die er 1999 mit Diplom abschloss. Gleich danach gab er sein Kinodebüt 2000 in Rainer Kaufmanns „Kalt ist der Abendhauch“. Seitdem zählt er zu den meistbeschäftigten deutschen Schauspielern in Film, Fernsehen und auf der Bühne. Er drehte mit den renommiertesten Regisseuren und seine Rollen weisen eine enorme Bandbreite auf. Zu seinen Arbeiten gehören Hans-Christian Schmids „Lichter“ (2002), Oliver Hirschbiegels „Der Untergang“ (2004), Dennis Gansels „Napola – Elite für den Führer“ (2004), Stefan Ruzowitzkys „Die Fälscher“ (2006), Tom Tykwers „Drei“ (2010), Julia von Heinz‘ „Ich bin dann mal weg“ (2015), Jan Georg Schüttes „Wellness für Paare“ (2016), Edward Bergers deutsche Oscar-Gewinner „Im Westen nichts Neues“ (2022), Sonja Heisss „Wann wird es endlich so, wie es nie war“ (2023). Neben Film und Theater ist Striesow auch ein gefragter Sprecher für Lesungen und Hörbüchern. Er liest regelmäßig auf Literaturfestivals und tourt mit verschiedenen Programmen.
Über Louis Hofmann:
Louis Hofmann zählt zu den gefragtesten deutschen Schauspielern seiner Generation. Seinen internationalen Durchbruch feierte er mit der Netflix-Serie „Dark“ (ab 2019), die weltweit große Anerkennung fand. Für seine Rollen in Filmen wie „Unter dem Sand“, „Die Mitte der Welt“ (2015) und „Der Passfälscher“ (2021) wurde er mehrfach ausgezeichnet. Seitdem arbeitet er regelmäßig für internationale Produktionen. Aktuell ist er in dem Film „23 000 Leben“ zu sehen, die von der Seenotrettung NGO Jugend rettet und ihrem Schiff Iuventa inspiriert ist. Als Nächstes spielt er in dem Film „Objet A“ von Ann Oren, der in Locarno Premiere feierte, sowie in der Romanverfilmung „Embers“ des ungarischen Regisseurs István Szabó indem Hofmann den jungen Ralph Fiennes verkörpert.
Über Marie-Christine Knop:
Marie-Christine Knop moderiert dort, wo es um die großen Fragen geht – auf der Bühne wie im Gespräch. Aus dem Journalismus kommend (u.a. WDR Quarks, ZDF aspekte), führt sie seit über zehn Jahren durch Abende an der lit.COLOGNE, dem internationalen literaturfestival berlin, im Futurium und bei der Langen Nacht der Wissenschaften – und hat dabei Stimmen von Chimamanda Ngozi Adichie über Yotam Ottolenghi bis Angela Merkel ins Gespräch gebracht. Bevor sie als Director bei Brunswick internationale Organisationen an der Schnittstelle von Kultur, Politik und Wirtschaft beriet, verantwortete sie für das Auswärtige Amt und das Goethe-Institut Cultural-Diplomacy-Kampagnen von Mexiko-Stadt bis Kabul.
Über Shaun Usher:
Shaun Usher ist Schriftsteller, Herausgeber und ein zwanghafter Sammler bemerkenswerter Worte. Er ist der Autor von Letters of Note, einem internationalen Top-10-Bestseller, der als Blog begann und sich zu einer gefeierten Buchreihe entwickelte – und die Live-Bühnenshow »Letters Live« inspirierte, die er seit 2013 mitproduziert. Bisher hat er 16 Bücher veröffentlicht, die Themen von Liebe und Trauer bis hin zu Musik, Hunden und dem Weltraum abdecken. Sein 17. Buch Diaries of Note ist eine kuratierte Reise durch ein Jahr historischer Tagebucheinträge. Er lebt mit seiner Frau Karina und ihren drei Kindern in Manchester.