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lit.COLOGNE 2026: Eine Stadt voller Geschichten
16. März 2026
Die lit.COLOGNE verwandelt die Domstadt jedes Jahr im März in eine Bühne für Geschichten, Gedanken und große Begegnungen. Auch 2026 ist das Literaturfestival fulminant gestartet – und wir von myticket durften als offizieller Ticketpartner mittendrin sein. Bei der Eröffnungsveranstaltung haben wir die besondere Atmosphäre im Saal eingefangen, Besucher:innen interviewt und ihre Begeisterung auf Video festgehalten. Eines wurde dabei schnell klar: Die lit.COLOGNE ist nicht einfach nur ein Festival – sie ist ein Ort der Begegnung. Hier kommen Menschen zusammen, um Geschichten zu hören, Gedanken zu teilen und neue Perspektiven zu entdecken.
Und das Beste: Die letzte Festivalwoche hat gerade erst begonnen.
Warum sich ein Besuch jetzt in der letzten Woche besonders jetzt noch lohnt – und weshalb auch die Schwesterformate lit.SPEZIAL und lit.RUHR feste Termine im Kulturkalender sind – erfahrt ihr hier.
Köln wird wieder zur Literaturhauptstadt Europas
Vom 7. bis 22. März 2026 bringt die lit.COLOGNE Literaturfans aus ganz Deutschland zusammen. Mit 196 Veranstaltungen bietet das Festival ein Programm, das so vielfältig ist wie die Literaturlandschaft selbst.
Auf den Bühnen der Stadt treffen sich:
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preisgekrönte Autor:innen aus dem In- und Ausland
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spannende Podiumsdiskussionen
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inspirierende Porträtabende
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außergewöhnliche Lesungen mit Schauspieler:innen und Moderator:innen
Zum Festival gehören außerdem mehrere besondere Formate:
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lit.kid.COLOGNE – Literaturveranstaltungen für junge Leser:innen
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lit.COLOGNE POP – zwei Tage mit Stimmen aus Musik, Kultur und Gesellschaft
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DOK.COLOGNE – ein neues Format mit Fokus auf Dokumentarfilm
Ein besonderes Highlight des Jahres 2026: Der Verlag Kiepenheuer & Witsch feiert sein 75-jähriges Jubiläum – gemeinsam mit der lit.COLOGNE in einer Reihe eigens kuratierter Lesungen.
Ein Auftakt, der neugierig macht
Den Auftakt des Festivals bildete eine ganz besondere Begegnung: Der britische Bestsellerautor Julian Barnes traf auf den deutschen Politiker und Autor Robert Habeck.
Unter dem Titel „Über Wahrheit und Dichtung“ diskutierten die beiden über Erinnerungen, Geschichten und die Frage, wie wir unser eigenes Leben erzählen.
Barnes blickt in seinem neuen Buch Abschied(e) auf ein langes Schriftstellerleben zurück und stellt die Frage, wie Erinnerungen entstehen und wie sie sich im Laufe der Zeit verändern. Habeck wiederum beschäftigt sich in seinen Texten mit den Geschichten, die wir als Gesellschaft und als Einzelne erzählen.
Moderiert von Tobias Rüther und gelesen von Schauspieler Frank Arnold entwickelte sich ein Gespräch über Wahrheit, Literatur und die Macht von Geschichten – ein Auftakt, der das Publikum direkt in die besondere Atmosphäre der lit.COLOGNE eintauchen ließ.
Die letzte Festivalwoche: Diese Veranstaltungen solltet ihr nicht verpassen
Die kommenden Tage zeigen noch einmal die ganze Bandbreite des Festivals – von Literatur über Politik bis zu Popkultur.
Literatur aus dem Ruhrgebiet – vielfältig und überraschend
In der Veranstaltung „Als die Bergarbeiterfrau mit der türkischen Nachbarin ein Baklava aß“ erkunden Schauspielerin Pegah Ferydoni, Schauspieler Dietmar Bär und Autor Thomas Böhm die literarische Vielfalt des Ruhrgebiets.
Eine Revue aus Geschichten, Gedichten und literarischen Fundstücken zeigt, wie stark Migration, Geschichte und Kultur diese Region geprägt haben.

Sportliches aus der Literaturgeschichte
Benno Fürmann, Nina Kunzendorf und Jakob Hein führen durch einen Parcours aus Texten, Bewegung und Humor. Zwischen Sportmuffeln, Boxringpoeten und Hochleistungsschläfern werden Gedichte lebendig.
Ein Abend über Literatur, die man spürt, und über die Kunst, Texte auf unkonventionelle Weise zum Leben zu bringen.

Literatur als kulturelle Erinnerung
Ein bewegender Programmpunkt widmet sich der Ukrainischen Bibliothek. Autorinnen wie Tanja Maljartschuk und Monika Rinck sprechen über Literatur, die in einer Zeit entstanden ist, in der die ukrainische Sprache oft verboten war.
Texte wie die von Lesja Ukrajinka zeigen, wie Literatur kulturelle Identität bewahren kann.

Buchpremiere – Christian Huber: Solange ein Streichholz brennt
Zum Abschluss der lit.COLOGNE stellt Christian Huber seinen neuen Roman Solange ein Streichholz brennt vor – eine bewegende Geschichte über Nähe, Verlust und zweite Chancen.
Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen, deren Wege sich zufällig kreuzen und die einander neue Perspektiven eröffnen. Ein Abend über Würde, Vertrauen und die leise Hoffnung, dass selbst in den dunkelsten Momenten wieder Licht entstehen kann.

Von Westeros bis zum Kalten Krieg
Auch Popkultur hat ihren Platz im Programm:
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Schauspieler Stefan Kaminski erweckt Figuren aus A Song of Ice and Fire zum Leben.
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Klaus Meine spricht über den Welthit Wind of Change und die Geschichte der Scorpions.
Ein spannender Blick darauf, wie Musik und Literatur Zeitgeschichte erzählen können.
Große Stimmen der Literatur
Weitere Highlights der Festivalwoche:
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Elke Heidenreich mit ihrem Programm „Neulich im Himmel“
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Drei Generationen der Familie Katharina Thalbach lesen William Shakespeares Macbeth
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Bestsellerautorin Meike Winnemuth über die Magie des Lesens
Auch junge Leser:innen kommen nicht zu kurz – etwa bei Lesungen aus Momo oder Winnie-the-Pooh.
Literatur live erleben
Die lit.COLOGNE zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie lebendig Literatur sein kann. Geschichten werden hier nicht nur gelesen – sie werden erzählt, diskutiert und gemeinsam erlebt. Autor:innen treten in direkten Austausch mit ihrem Publikum, Schauspieler:innen verleihen Texten eine ganz eigene Stimme, und aus Worten auf Papier werden echte Bühnenmomente.

Wer sich für unseren Eventalarm anmeldet, wird informiert, sobald der Vorverkauf für die lit.RUHR und die lit.COLONGE beginnt!
Wer das Festival bislang noch nicht besucht hat, hat jetzt in der letzten Woche noch viele Möglichkeiten, Teil dieser besonderen Atmosphäre zu werden. Die letzten Tickets gibt es auf
Und wer nach dem Festival merkt, dass ein literarischer Abend viel zu schnell vorbei sein kann, muss nicht bis zur nächsten Ausgabe warten. Neben der lit.COLOGNE bieten auch ihre Schwesterveranstaltungen lit.SPEZIAL und lit.RUHR weitere besondere literarische Erlebnisse. Mit hochkarätigen Autor:innen, außergewöhnlichen Lesungen und spannenden Gesprächsformaten bringen sie Literatur immer wieder live auf die Bühne – und sorgen dafür, dass die Begeisterung für Geschichten weit über die zwei Festivalwochen in Köln hinaus weiterlebt.
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