Böhse Onkelz Tickets

Sie verkaufen für ihre Konzerte 2016 150.000 Tickets innerhalb von 24 Stunden, haben allein 2014 und 2015 nach ihrer Wiedervereinigung vor 600.000 Fans live gespielt und polarisieren auch mehr als 35 Jahre nach Bandgründung die Massen: die Böhsen Onkelz.


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Künstler Biographie

Gegründet 1979/80 von den damals ca. 16-18 Jahre alten und von den kleinen Nachbarschaftskindern als „böse Onkel“ gefürchteten Bandmitgliedern Stephan Weidner (erst Gitarre, dann Bass), Kevin Richard Russell (Leadgesang) und Peter Schorowsky (Drums) werden die Böhsen Onkelz 1981 von Matthias „Gonzo“ Röhr zunächst an Bass und dann an Gitarre verstärkt. Inspiriert von Bands wie The Clash oder The Stranglers machen die musikalisch noch recht unerfahrenen Onkelz rebellischen Punk, wenden sich dann aber mit zunehmender Politisierung und Stilisierung der Szene immer mehr der Oi!-Bewegung zu. Mit ausländerfeindlichen sowie gewaltverherrlichenden Songs, die auf dem Index landen, findet die Band vor allem im rechten Spektrum Anklang – und wird diesen Ruf auch trotz erster Distanzierungen von der Skinhead-Szene schon Ende 1984 über Jahre nicht wieder los.

Nach rassistischen Übergriffen in Deutschland steht die Band massiv in öffentlicher Kritik, wird von Radio- und Fernsehsendern nicht gespielt, auch wenn das Album „Heilige Lieder“ (1992) auf Platz 5 der Albumcharts steigt. Ein Grund mehr für die Böhsen Onkelz mit dem Album „Weiß“ (1993) und dem Lied „Deutschland im Herbst“ klar Stellung zu beziehen. „Die Vorfälle im letzten Jahr, Rostock, Mölln, und so weiter, sind an uns nicht spurlos vorbeigegangen. ‚Deutschland im Herbst‘ ist unsere Reaktion auf diese Ausschreitungen, und die Wortwahl zeigt deutlich, was wir davon halten: ‚Braune Scheiße‘, das sind diese Chaoten für mich, nicht mehr und nicht weniger“, erläutert Stephan Weidner im Gespräch mit dem Magazin Rock Hard (1993).

1995 werden die Böhsen Onkelz dann mit Virgin Records von einem Major-Label unter Vertrag genommen und das Album „Hier sind die Onkelz“ (1995) erreicht Platz 5 der deutschen Charts. Ab dem Studioalbum „Viva los Tioz“ (1998) landeten alle weiteren Alben auf Platz 1, doch aufgrund der Drogensucht von Sänger Russell wird 2004 der Rückzug aus dem Musikgeschäft angekündigt. Das Abschieds-Open-Air-Festival unter dem Namen „Vaya con Tioz“ lockt 2005 weit über hunderttausend Besucher an – eine treue Fangemeinde, die sich auch zum Comeback 2014 wieder versammelt, so dass die Böhsen Onkelz innerhalb eines Wochenendes vor rund 200.000 Zuschauern spielen.

Die Bandchemie der Onkelz ist so gut wie nie zuvor und ein Konzert der vier Rocker ist purer Energieaustausch der Band und den hunderttausenden Fans.

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